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Nun stehen unsere Erdbeeren in voller Blüte. Das ist für uns der Zeitpunkt den Pflanzen Stroh unterzulegen.

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Der Erdbeeranbau ist eine aufwändige und arbeitsintensive Kultur. Schon im Vorjahr beginnt es mit der Pflanzung. Dabei ist ein wichtiges Augenmerk auf einen gut vorbereiteten, nährstoffreichen, unkrautfreien Acker zu legen. In der ersten Augustwoche setzen wir dann die kräftigen Jungpflanzen. Damit sie gut anwachsen und gedeihen, müssen wir bei Trockenheit giessen. Ab jetzt wird regelmässig zwischen den Pflanzen von Hand und einer Hacke und zwischen den Reihen mit der Bodenfräse das Unkraut entfernt. Die Jungpflanzen sollen sich ohne Konkurrenz gut entwickeln, werden doch bereits im Herbst die Blütenknospen in der Pflanze fürs folgende Jahr entwickelt. Ein milder Winter hat den Vorteil, dass das Laub nicht zu sehr erfriert, aber auch den Nachteil, dass das Unkraut munter weiterwächst. Es muss auch immer gut beobachtet werden, dass keine Mäuse ins Erdbeerfeld kommen. Im zeitigen Frühjahr, sobald der Boden abgetrocknet ist, gibts wieder einen Jäteinsatz. Rund um das Feld achten wir darauf, das Gras regelmässig abzuweiden oder zu mähen, so dass sich möglichst keine Schnecken einschleichen können.

Auch in diesem Frühling  haben sich die Pflanzen gut entwickelt, ein schönes Erdbeerfeld präsentiert sich uns. Leider ist es oft schwierig, das Unkraut in Schach zu halten, da es oft nass ist. Sobald die ersten Blüten sichtbar werden, fürchtet man die Spätfroste. Gewünscht sind dann warme, sonnige Tage damit die Bienen fliegen und die Blüten bestäuben.

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Nun ist das Stroh verteilt, so liegen die heranwachsenden und reifenden Früchte auf einer sauberen Unterlage. Nach drei, vier Wochen werden wir dann mit aromatischen, sonnengereiften Erdbeeren  belohnt. Nicht umsonst wird die Erbeere auch  Königin der Beeren genannt.

21.5.16