Winterpause

Wir geniessen die ruhigere Zeit im Winter. Ab und zu gibt’s auch eine Kaffeepause mit Kai vor unserem Blockhüsli.

Anfangs Dezember 2023

Eine erfolgreiche Bauernmarkt Saison durften wir mit vielen zufriedenen Kunden abschliessen.

Mit einer schönen Auswahl an hausgemachten Weihnachtsguetzli wird die Adventszeit bereichert.

Die reichhaltige Ernte unserer Kiwi findet grossen Anklang. Wir haben vor dem ersten Frost alle geerntet, nun müssen die Kiwi noch etwas nachreifen.

So können wir, nach Feigen und Indianerbananen, auch eigene Kiwi verkaufen und geniessen.

Nach dem ersten grossen Wintereinbruch mit viel Schnee, sind unsere Meisli dankbar über das Futterangebot auf dem Fenstersims.

Am Futterbrett können wir neben Finken, Amseln, Meisen auch täglich den Buntspecht bewundern.

Oberegger haben bei der Hecken-Meisterschaft die Nase vorn

Die Pro Natura, der WWF, der Appenzeller Bauernverband und kantonale Behörden suchten an den diesjährigen Meisterschaften die schönsten Hecken Innerrhodens. Platz 1 und 3 gehen nach Oberegg.

Die Gewinner und Gewinnerinnen der Innerrhoder Heckenmeisterschaft (v.l.): Julia Enzler, Judith und Rolf Bischofberger, Theo Baumgartner und Bernhard Knechtlen (auf dem Bild fehlt Samuel Eugster).

Bild: Roger Eggenberger

Den ersten und den vierten Platz holten Judith und Rolf Bischofberger aus Büriswilen im Bezirk Oberegg mit ihren vielfältigen und langen Hecken.

Die Biodiversität hat für die Menschen eine zentrale Bedeutung. Doch sie hat in den letzten Jahren stark gelitten. Innerhalb Europas stehe die Schweiz bezüglich Biodiversität und den Massnahmen zum Erhalt schlecht da, heisst es im Communiqué. Der WWF, die Pro Natura, der Bauernverband und die kantonalen Behörden wollen Gegensteuer geben und führen seit vielen Jahren Wiesen- und Heckenmeisterschaften im Raum St.Gallen und Appenzell durch. 2023 waren sie auf der Suche nach den schönsten Hecken im Kanton Appenzell Innerrhoden.

Hecken von Oberegg bis Weissbad ausgezeichnet

Judith und Rolf Bischofberger aus Büriswilen, Oberegg, konnten sich mit ihren Hecken gegen die Konkurrenz durchsetzen. Gleich drei Hecken haben sie für den Wettbewerb angemeldet. Diese überzeugten mit ihrer grossen Vielfalt und der zum Teil erstaunlichen Längen. Judith und Rolf Bischofberger holten den ersten und vierten Rang nach Oberegg.

Die schönste Hecke Innerrhodens, gepflegt von Judith und Rolf Bischofberger.

Die schönste Hecke Innerrhodens, gepflegt von Judith und Rolf Bischofberger.

Bild: Roger Eggenberger

Eine besondere Anerkennung verdienen auch Nicole und Bernhard Knechtle, die bei Weissbad auf über 1’000 Metern eine neue, mehrreihige Hecke von beachtlicher Länge gepflanzt haben. Sie werden mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Die Hecke von Samuel Eugster in Oberegg ist schon alt. Dem jungen Bauern fällt der grosse Verdienst zu, sie erhalten zu haben. Dafür wird er mit dem dritten Platz belohnt.

Ein schönes Beispiel präsentiert auch die Fünftplatzierte, Julia Enzler. Ihre Hecke steht am Rande des Siedlungsgebiets in Meistersrüte und führt den Einfamilienhausbesitzerinnen und -besitzern vor Augen, was in ihren Gärten auch möglich wäre. Ihre Hecke ist noch jung und wird sich weiterentwickeln.

Auch der sechste Platz von Theo Baumgartner auf über 1’200 Metern Höhe beim Restaurant Eggli oberhalb von Steinegg ist eine verdiente und gute Platzierung. Eine gepflegte Hecke auf dieser Höhe ist doch ein seltenes und schönes Beispiel.

Gute Zusammenarbeit

An der Preisverleihung vom vergangenen Samstag im Rahmen eines Bauernbrunches auf dem Hof von Judith und Rolf Bischofberger in Oberegg würdigte Landeshauptmann Stefan Müller die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Heckenmeisterschaft. Er unterstrich, dass die Biodiversität in der Landwirtschaft eine grosse Bedeutung habe. Ebenso zeigte er sich erfreut über die gute Beteiligung der Innerrhoder Landwirtinnen und Landwirte an der Meisterschaft und die schöne Zusammenarbeit zwischen Amtsstellen, Umweltverbänden und den Landwirtschaftsbetrieben. er sagte: 

Gemeinsam kann viel bewirkt werden

20 Hecken angemeldet

Für den Wettbewerb haben sich 14 Bäuerinnen und Bauern mit 20 Hecken angemeldet. Nachdem Fachleute der Botanik in einem ersten Rundgang jede einzelne Hecke begutachteten und bewerteten, legte eine Jury anlässlich eines Jurytages unter den besten sechs Hecken die entsprechende Rangfolge fest.

Jede der angemeldeten Hecken hat eine grosse Bedeutung. Die ausschreibenden Organisationen und Behörden sind froh und dankbar, dass die Landwirtinnen und Landwirte die wichtige und notwendige Erhaltungsarbeit leisten und so einen grossen Beitrag zur Artenvielfalt und Biodiversität leisten.

Quelle: https://rheintaler.ch/artikel/oberegger-haben-bei-der-hecken-meisterschaft-die-nase-vorn/

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